![]() Innovative Testverfahren für die onkologische PraxisChemotherapie-induzierte Nebenwirkungen können sich negativ auf die Bereitschaft onkologischer Patienten auswirken, das erforderliche therapeutische Procedere zu tolerieren. Fundiert dokumentierte In-vitro- Testverfahren und deren fotodokumentierte Präsentation klären auf und schaffen Abhilfe. Seit mehr als 20 Jahren entwickelt und verbessert unsere Arbeitsgruppe - zunächst an der Universitätsklinik Frankfurt a. M., sodann am Universitätsklinikum Hamburg, jetzt im eigenen Institut in München - innovative Testverfahren für die onkologische Praxis. Zellbiologische und immunologische Testverfahren haben sich auf den Gebieten der medizinischen Forschung und Entwicklung neben der Gentechnologie in den letzten Jahren auf hohem Niveau etabliert. Insbesondere die Onkologie profitiert von den hieraus resultierenden Erkenntnissen in hohem Maße. Der Grund: Aus der zunehmenden Aufgeklärtheit in der Bevölkerung zum Fortschritt in der Wissenschaft resultiert auch die zunehmende kritische Betrachtungsweise Betroffener und ihrer Angehörigen gegenüber onkologischen Therapieverfahren. Diese müssen infolgedessen heute besser fundiert, begründet und auch allgemein verständlicher erklärt werden. Nur so wird eine konsensbasierte Akzeptanz der Chemotherapie optimal erzielbar. Vielfach reicht es nicht mehr aus, Lebensqualität beeinträchtigende Therapiemaßnahmen ohne plausible Begründung für Patienten verständlich durchzusetzen. Der aufgeklärte onkologische Patient erwartet deshalb heute explizit wissenschaftlich-physiologisch basierte Begründungen für das stadiumbezogene therapeutische Procedere. Aus Sicht des Onkologen besonders wertvoll ist deshalb die Möglichkeit zur Erläuterung der frühzeitig eingesetzten chemotherapeutischen Prophylaxe entsprechend der Abkehr von der oft nur unzureichend, weil nur routinemäßig eingesetzten, Intervall-Therapie. Das bedeutet hin zur individuell zusätzlichen Zytostase zum Ziele der rechtzeitigen und infolgedessen nachhaltigen Rezidiv-Prävention. Die Lösung: Die fundierte Photodokumentation der zellbiologischen und immunologischen Befunde ist zur Präsentation für den Patienten besonders geeignet. Sie vermittelt den Betroffenen und ihren Angehörigen die Akzeptanz für die Erforderlichkeit der vorgesehenen Therapiemaßnahmen. Dem Onkologen bieten sie die Sicherheit in der Überzeugungskraft für die therapeutische Notwendigkeit seiner Entscheidungen. Der kompetente Partner für innovative Diagnostik in der Onkologie, das Dr. Klehr Institut für Immunologie und Zellbiologie, München. Aus über 20 Jahren Erfahrungen im Dienste der Forschung und Entwicklung innovativer Testverfahren für die Onkologie profitieren. Hierzu eine Auswahl der Testverfahren: · Individuelle Zytostatika-Sensibilitätstestung in der Zellkultur: Beurteilung von fünf Zellgenerationen (1). Unter Verwendung der in vivo wirksamen Zytostatika- bzw. deren tatsächlich wirksamen ![]() Metaboliten zum Ziele der optimalen Zytostase.· Tumor-Rezidiv-Früherkennung aus dem Vollblut· Identifikation verschiedener Tumorzell-Populationen ![]() ![]() innerhalb eines Tumors (2): Die meisten Tumoren wie auch ![]() Aszites-, Pleura- und Liquor-Zell-Punktate bestehen aus mehreren voneinander völlig unabhängigen unterschiedlichen Zellpopulationen mit unterschiedlicher Chemotherapie-Sensibilität.· Identifikation inklusive Analyse der Proliferationskinetik der unterschiedlichen Tumorzell-Populationen: Bestimmung des Proliferations-kinetischen Index der Tumor-Zellstämme (t-PKI). Die Bestimmung der Proliferationskinetik ermöglicht eine optimale ![]() Aussage für die erforderliche Höhe der Zytostatika-Dosierung.· Tumor-Stammzell-Targeting mittels autologer Leukozyten: ![]() Autologer Zytokine-Expressionstest (aus dem Vollblut). Die ![]() ![]() autologen Targetet Zytokine geben Aufschluss über die jeweilige ![]() individuelle Immunogenität eines Tumors sowie über das Ausmaß der verbliebenen Immunsuppression im Therapieintervall.· Tumor-Master-Stammzell-Dichte: Berechnung des Rezidiv-![]() Prognose-Faktors aus dem Prognostischen Proliferations-![]() ![]() kinetischen Index (r-PKI). Der prozentuelle Anteil an Tumor-Master- Stammzellen gibt Aufschluss über Dynamik eines Tumors zur ![]() Metastasierungstendenz und Rezidivbildung.· Rezidiv-Früherkennung mittels permanenter Tumor-Zellkultur· Rezeptor-Bestimmung (Progesteron, Oestrogen, Her2/neu) aus Punktaten(3): Die Rezeptoraffinität von Metastasen kann sich vom first Line evaluierten Primärtumor zum Teil deutlich ![]() ![]() unterscheiden. Die Bestimmung der aktuellen Affinität gibt ![]() ![]() Aufschluss über die aktuelle First-Class-Therapie-Option. Etablierung von Tumor-Stammzell-Kulturen für die Forschung(1) Aus soliden Tumoren sowie aus Pleura-, aus Aszites-, und aus Liquor-Punktat;(2) Aus soliden Tumoren(3) Aus Pleura-, Aszites- und Liquor.Abb.1: Zwei Tumor-Stammzellen, eine Tumor- Master-Stammzelle rechts im bild, Zellmembranveränderung innerhalb einer Minute (a-d). In-vitro-Dokumentation. Abb.2: Tumor-Stammzell-Targeting post depletationem mittels autologer Leukozyten: autologe Zytokine-Expression. ![]()
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