drklehrinstitut
 
4. Wann insbesondere eignet sich das Verfahren zur Krebsfrüherkennung?
 
5. Ist mit dem Testverfahren auch eine rechtzeitigeRezidiv-Früh-Erkennung möglich?
 
6. Ist mit dem Testverfahren auch die Tumorsuche therapeutisch möglich?
 
7. Eignet sich das Verfahren auch zur Tumorspezifischen Immun-Therapie (TSIT)?
 
8. Wie hoch ist die Erfolgsrate bei der Tumorspezifischen Immun-Therapie (TSIT)?
 
9. Gibt es Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der tumorspezifischen Immun-Therapie (TSIT)?
 
10. Unterscheidet sich die Technik des Krebstestes von den Laborschritten zur Gewinnung des Therapeutikums?
 
11. Ist das Therapeutikum ein üblicher Tumor-Impfstoff bzw. eine übliche Tumor-Vaccine?
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
12. Welche Reaktionen treten bei den Patienten unter der tumorspezifischen Immun-Therapie (TSIT) auf?
 
13. Bietet die Therapie auch einen Schutz im Anfangsstadium einer Tumorerkrankung vor deren Ausbreitung in den Organismus?
 
14. Bietet sich das Therapieverfahren auch für Autoimmunerkrankungen an?
 
15. Gibt es bestimmte Vorsichtsmaßnahmen, die man zusätzlich bei Tumorerkrankungen berücksichtigen sollte?
 
16. Wo können Patienten eine intensive tumorspezifische Immun-Therapie durchführen?
 
17. Besteht die Möglichkeit der Fachberatung nach der Therapie?
 
18. Gibt es Hilfe bei der Kostenübernahme durch die Krankenkasse?
 
19. Welche Möglichkeiten unserer Forschungsarbeiten können Therapeuten mitnutzen?
 
20. Was kostet der Krebstest?
 
21. Wie gestaltet sich das praktische Vorgehen?
Die tumorspezifische Immun-Therapie (TSIT) basiert keinesfalls auf dem Tumorimpfstoff- bzw. –Vaccine-Prinzip.
 
Der Grund:
 
Tumor-Impfstoffe bzw. –Vaccinen werden seit mehr als hundert Jahren therapeutisch in der Hoffnung eingesetzt, das Immunsystem damit gegen vorhandenes Tumorgewebe zu aktivieren, leider mit bisher nur mäßigem Erfolg. Der Grund für diese therapeutischen Misserfolge liegt in der bisherigen immunologischen Fehleinschätzung bezüglich Tumorwachstum und Tumortoleranz. Erst mit den fundierten wissenschaftlichen Ergebnissen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (der Arbeitsgruppe um Dr. Zöller) steht die fundamentale Erklärung hierfür fest: Es ist keine Fehlleistung des Immunsystems und auch keine Schwäche, wenn sich ein Tumor im Patienten entwickelt und ausbreitet. Vielmehr liegt die Ursache im Tarnverhalten der Tumorzellen selbst begründet. Die Vorstellung, Tumorgewebe zu entnehmen, dieses abzutöten oder in seiner Wachstumsfähigkeit im Labor zu stoppen und aufzubereiten, um dieses als Impfstoffe und Vaccinen dem Tumorpatienten therapeutisch erfolgreich wieder zurück zu geben, sind gemäß den modernen tumorimmunologischen Erkenntnissen die Fehleinschätzung selbst.
 
Sehrwohl ist das Immunsystem eines tumorkranken Patienen in der Lage, abgestorbenes oder als Impfstoffe aufbereitetes Tumorgewebe sofort zu erkennen. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Tarnmechanismen der einzelnen lebenden Tumorzellen, die zur immunologischen Toleranz führen, hierdurch keinesfalls verändert werden. Das Gegenteil ist der Fall. Das ist auch der Grund, weshalb so hergestellte Tumor-Impfstoffe und –Vaccinen bis heute ohne wesentlichen therapeutischen Erfolg geblieben sind und insoweit wissenschaftlich nicht akzeptiert bzw. umstritten sind. Was bei Infektionskrankheiten (gleichbleibende Erreger) mit Impfstoffen und Vaccinen erreicht werden kann, funktioniert bei Tumorerkrankungen keinesfalls.
 
Deshalb hat die Tumorspezifische Immun-Therapie (TSIT) mit Tumorvaccinen nichts gemeinsam.
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