Mit unserer Tumorzellbank verfügen wir über eine sehr große Zahl von Tumorzell-Linien, die nicht experimentell entwickelt wurden, sondern von spontan entstandenen Tumoren stammen. Hier beurteilen wir die Tumorevolution, d.h. die Wachstumsdynamik von Tumorzellen, die aus soliden Tumoren stammen wie auch aus Ascites- und Pleurapunktionen.
Die Tumorzellkultur wird jeweils fortgeführt, sodass bei neu auftretenden Tumorzellvarianten auf eine neue Metastasierung im Patienten geschlossen werden kann. Damit wird über die Möglichkeit verfügt, noch bevor ein neuer Metastasen-Schub auftritt, diesen im Labor rechtzeitig zu erkennen, bevor der Patient diesen neuen Erkrankungsschub an sich selbst bemerkt.
Eine weitere Möglichkeit ist die Anfertigung von Tumorzell-Vaccinen und -Impfstoffen, die gezielt gegen einzelne Tumorzellarten gerichtet sind und der Ergänzung zur Optimierung der Therapie bei Tumorpatienten dienen.