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Therapieeffekt und Dauer

 
5.5 Bei der Therapie beobachtete Effekte
 
Wie bei einer spezifischen Immunreaktion zu erwarten, kommt es ausschließlich am Ort des Tumors und der Metastasen zur entzündlichen Infiltration. Damit wird physiologisch die Spontanheilung eingeleitet. Dies ist bei kutanen Metastasen besonders gut zu beobachten, was bei Patientinnen mit Mammakarzinom gut augenscheinlich wird. Im Niveau der Haut liegende lentiginöse Metastasen, die, porzellanartig imbibiert, zunächst wenig auffallen, entwickeln beispielsweise nach einer (Mindest-) Therapiedauer von 2-3 Wochen eine gut sichtbare entzündliche Infiltration. Auch bei einer Lymphangiosis carcinomatosa können therapiebedingt sicht- und tastbare Entzündungsreaktionen im Bereich der Lymphbahnen entstehen. Bei tiefliegenden Tumorarealen kann man entsprechende Entzündungsphänomene mit bildgebenden Verfahren dokumentieren. Dabei fallen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Eigenblutzytokine-Therapie entstandene, mehr oder weniger starke Randzonen auf, mitunter auch mit einer zentralen Nekrosenbildung. Hierfür haben wir computertomographisches, NMR- und auch konventionelles röntgenologisches Bildmaterial vorliegen.
 
5.7 Therapiedauer
 
Die Therapie sollte solange fortgesetzt werden, bis verbliebene Resttumore oder Metastasen vollends eingeschmolzen sind. Anschließend kann man das Verfahren auch diagnostisch zur jährlichen Kontrolle nutzen: Bei erneutem Auftreten von Mikrometastasen ist in vitro wieder mit einer erhöhten Zytokinanreicherung zu rechnen.
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