Was geschieht im
Labor?
Video: "Killerzelle attackiert Krebszelle"
Video: "Schematische Darstellung"
Was im Labor geschieht
Mit dem von uns entwickelten speziellen Laborverfahren für
die Krebsbehandlung wird den Tumorzellen
im ersten Schritt die äußere
Hülle der Tarnung entfernt.
Im zweiten Schritt werden sowohl die nackten Tumorzellen, als auch – und dies ist besonders wichtig – deren abgetrennte Bestandteile der äußeren Schutzhülle (Tarnkappe) mit den weißen Blutkörperchen der Patienten im Labor zusammengebracht.
Jetzt können die weißen Blutkörperchen (die Arbeitstruppe
des Immunsystems), nicht nur diese nackten Tumorzellen wie
selbstverständlich erkennen, sondern – das ist besonders
wichtig – auch die abgetrennten Bestandteile der äußeren
Tarnkappe der Tumorzellen. Im Labor erkennen infolgedessen
die weißen Blutkörperchen die Tumorzellen und auch deren
Trick der Tarnung und greifen sie jetzt an. Sie
programmieren damit die zielgerichtete (targeted) Abwehr.
Im dritten Schritt produzieren hierbei die weißen
Blutkörperchen im Labor alle diejenigen Abwehrstoffe, welche
sie im Körper des Krebspatienten nicht produzieren konnten. Hierzu gehören
die wichtigen krebszerstörenden, körpereigenen
tumorspezifischen Botenstoffe (Antikörper, Interferone,
Interleukine, Zytokine).
Wird der Patient mit diesen im Labor
ausgeschütteten körpereigenen Botenstoffen der Abwehr behandelt, dann
nehmen
Im vierten Schritt die weißen Blutkörperchen des Patienten diese Abwehrbotenstoffe auf. So informiert werden die weißen Blutkörperchen erstmals zur intelligenten Kampftruppe des Immunsystems gegen die Krebszellen. Sie spüren jetzt die Krebszellen auf, attackieren, zerstören und entsorgen sie so, wie sie es eigentlich sollten, aber durch den Verwandlungstrick der Krebszellen im Körper des Patienten nicht können.
Sehen Sie hierzu auch die beiden Videos:
"Killerzelle attackiert Tumorzelle" und
Das bedeutet: Tumor spezifische Immuntherapie (TSIT), also die Targeted Therapie
