Wie ein Tumor entsteht
Die Entstehung eines Tumors (zu Beginn aus einer einzigen
Tumorzelle) bis zur Diagnose dauert in aller Regel viele
Jahre, oft sogar Jahrzehnte. Im Falle, dass Sie selbst an
Krebs erkrankt sind, wissen Sie dies am Allerbesten: hätte
man Ihnen ein Vierteljahr vor der schrecklichen Diagnose
gesagt, Sie seien krebskrank, Sie hätten es nicht geglaubt.
Sie fühlten sich zu diesem Zeitpunkt noch „völlig gesund“,
Ihr Immunsystem war völlig intakt!
Fazit:
Das Immunsystem eines Krebspatienten ist nicht krank oder
schwach. Vielmehr liegt das Geheimnis der Krebsentwicklung
in der verhängnisvollen „Intelligenz“ der Krebszellen und
deren Überlebensstrategie begründet. Salopp
formuliert: das Immunsystem ist nicht dumm, sondern die
Krebszelle ist schlau. Sie überlistet das Immunsystem, indem
sie an ihrer äußeren Hülle einen Schutzwall aufbaut, der aus
den gleichen Bausteinen besteht, wie der gesunden Zellen
auch. Die Abwehrzellen des Immunsystems, die weißen
Blutkörperchen, haben deshalb keine Chance, die Tumorzellen
zu erkennen und zu zerstören.
Die Entstehung von Metastasen:
Ist der Krebs erst einmal entstanden, dann verteilt sich
eine Sondereinheit der Krebszellen über den Blutstrom, die
Tumor- Stammzellen im ganzen Körper. Deren Ziel ist es, sich
in Organen und Geweben festzusetzen. Diese Tumor-Stammzellen
sind die größte Gefahr für den Tumorpatienten. Sie sind
echte Verwandlungskünstler und können sich in
Minutenschnelle an jede Situation neu anpassen (siehe die
Publikation in der Zeitschrift
Kunst
+ Medizin und
unsere Videos
"Killerzelle attackiert
Krebszelle" und
"schematische
Darstellung"). Haben sie es einmal geschafft, sich irgendwo im
Körper festzusetzen, dann ist dies der Ausgangspunkt für die
nächste Metastase. Auch hier imitieren sie das gesunde
Gewebe haargenau und bleiben unerkannt für das Immunsystem.
Sie teilen sich unaufhörlich, und die Metastase wächst.
Diese Erkenntnis nutzen wir für unsere Krebsbehandlung.
Genau hier setzt nämlich das Prinzip unserer Krebsbehandlung
und des Krebstests an. Die Tumor-Stammzellen, die
Verwandlungskünstler, sind im Blut eines Krebspatienten
frühzeitig und zahlreich vorhanden.
